Keller oder Estrich räumen

Den Keller zu räumen macht keinen Spass – ausser, man weiss wie...

Ein Keller ist was ganz Praktisches. Denn alles, was man nicht mehr braucht, kann man erst mal da verstauen. Bestimmt braucht man es irgendwann mal wieder, also ja nicht fortwerfen! Bis der Keller nach einigen Jahren ​so vollgestopft ist, dass man kaum mehr einen Fuss hineinkriegt. So ging es auch Familie Kofmehl. Bis Mutter Kofmehl die Aufräumwut packte und zur Kellerräumung blies. Nicht unbedingt zur Freude der Familie. Doch das Ergebnis sprach für Vreni Kofmehl!

Den Keller zu räumen macht keinen Spass – oder? – regiomulde

Es war ein ganz normaler Mittwochabend. Familie Kofmehl hatte sich für ein gemeinsames Abendessen am Familientisch eingefunden. Peter Kofmehl wollte gerade genüsslich in ein Stück Käse beissen, als seine Frau Vreni auffällig beiläufig sagte: «Ich habe übrigens beschlossen, den Keller zu räumen.» Peter verschluckte sich und musste erst mal eine Minute lang husten. Die Kofmehls waren seit 25 Jahren verheiratet, Peter wusste nur zu gut, was das heisst. Arbeit kam auf sie zu. «So, hast du?» Mehr fiel ihm dazu nicht ein. Die Kinder sahen sich verstohlen an und verdrehten die Augen. Strahlend wie ein Maikäfer schaute Mama Kofmehl in die Runde. «Übernächstes Wochenende haben wir Zeit dafür. Was meint ihr?» Schweigen.

Vreni Kofmehl wusste, dass es ehrgeizig war, den Keller an einem Wochenende zu räumen. Und dass ihre Crew nicht grad motiviert war. Ein Plan musste her. Wollten die Kinder nicht schon lange einen Tischtennis-Tisch? Das ist doch ein guter Grund, um Platz zu schaffen! Und Peter würde es auch nicht schaden, wenn er von den Kids zum Spiel herausgefordert würde. Gut, der Anreiz war gesetzt. Eine schlaue Strategie würde das Räumen so effizient machen, dass sie an zwei Tagen durchkommen. Am meisten Kopfzerbrechen bereitete Vreni nicht das entrümpeln, sondern das Entsorgen. Ihr Volvo Kombi fasst zwar ganz schön was, aber wenn sie all den Grümpel zu einer Entsorgungsstelle fahren wollen, sind sie nur am hin- und herfahren. Und am Sonntag haben die Entsorgungsstellen sowieso geschlossen. Vreni hat die zündende Idee: eine Mulde! Hatten nicht die Zellers kürzlich auch so eine vor dem Haus? Sie würde Marlies fragen.

Das mit der Mulde stellte sich als total unkomplizert heraus. Auf regiomulde.ch konnte sie im Muldenkonfigurator die gewünschte Grösse, Zeitraum etc. angeben, und kurz darauf meldete sich ein freundlicher Mitarbeiter der Transport AG Aarau telefonisch bei ihr, um den genauen Termin festzulegen. Er erklärte ihr, dass sie keine Miete zu zahlen braucht, da diese erst ab einer Stellzeit von einem Monat fällig wird. Sie müsse lediglich die Lieferung bezahlen. Das gefiel Vreni. Peter und die Kids staunten nicht schlecht, als am Freitagabend eine kleine Mulde in der Einfahrt stand. «Die meint es ernst!»

Um der Mannschaft den Start in die Arbeit zu erleichtern, hatte Vreni schon um 7.00 Uhr frische Croissants beim Lieblingsbäcker geholt und Kaffee aufgesetzt. Beim kleinen Frühstück hielt Vreni ein paar Regeln für die bevorstehende Kellerräumung fest:

  1. Der Besitzer darf zwar mitreden, aber nicht entscheiden, ob ein Gegenstand behalten wird oder nicht. Er hat aber nur 10 Sekunden Zeit, den Gegenstand zu verteidigen, danach wird entschieden.
  2. Die finale Flohmarkt-Beige darf nicht grösser als eine Wagenladung sein.
  3. Die Kids dürfen Gegenstände auf ricardo.ch verkaufen, müssen dies aber innerhalb der nächsten vier Wochen tun. Was sie nicht verkaufen, müssen sie selber zu einer Entsorgungsstelle bringen.
  4. Es wird jede Stunde eine Verschnaufpause von 10 Minuten eingelegt, dazwischen gibt es keine Pausen. Verhandlungen über Gegenstände ausgenommen, siehe Punkt 1.
  5. Mittagspause ist von 12.00 bis 13.00 Uhr, gearbeitet wird bis 18.00 Uhr.

Peter Kofmehl fand seinen Arbeitgeber auf einmal total sympathisch und war froh, seine Frau «nur» geheiratet zu haben. Die Kids entschieden sich für ein Studium in einer fernen Stadt, wenn so die Arbeitswelt aussah. Mit dem Tischtennis-Tisch vor ihrem geistigen Auge folgten sie dem unerbittlichen Schlachtruf «An die Säcke!».

Der Anfang war etwas harzig, aber als sich alle erst mal eingearbeitet hatten, ging es doch ganz flott vorwärts. Mitunter staunten die Kofmehls, dass schon wieder Zeit für Pause ist. Als sie am Abend in die Mulde sahen, war diese schon ganz schön gefüllt. Wie froh waren sie doch, dass sie sich nicht um die Sortierung und Entsorgung all dieser Dinge kümmern mussten – das übernahm die Transport AG Aarau. In die Mulde, aus dem Sinn! Mit einem zufriedenen Gefühl und ein klein wenig Freude über die Spannung, was sie wohl morgen alles ausgraben würden, gingen die Kofmehls früh schlafen. Schliesslich mussten sie morgen fit sein!

Nach einem arbeitsintensiven, aber befriedigendem Wochenende hat’s Familie Kofmehl geschafft. Dank Vreni’s Unerbittlichkeit und gemeinsamen Einsatz haben sie einen (fast) leeren Keller – und einen Indoor-Ping-Pong-Tisch für lange Winterabende! Was Vreni ihrer Familie noch nicht gesagt hat: demnächst steht die Räumung des Estrichs bevor...

Wann packen Sie es an? Unsere Tipps zusammengefasst:

  • Entrümpeln Sie mit Freunden oder Familie – gemeinsam macht es mehr Spass, und es bringt den guten Nebeneffekt, dass Freunde Sie vom Weiterhorten abhalten.
  • Wenn Sie Ihre Familienmitglieder zur Mithilfe «zwingen», denken Sie sich einen Anreiz aus.
  • Entscheiden Sie nicht selber darüber, ob ein Gegenstand behalten wird oder nicht, und wenn doch, halten Sie sich an die 3er-Regel: Hatten Sie den Gegenstand in den letzten 3 Jahren nicht mehr in der Hand (und ist er von geringem Wert), dann entsorgen Sie ihn.
  • Wenn Sie einen Teil der Ausbeute an einem Flohmarkt weiterverkaufen wollen, reservieren Sie den Stand noch vor Beginn der Räumung.
  • Wenn Sie Gegenstände auf ebay oder ricardo.ch verkaufen wollen, setzen Sie sich eine Frist von maximal einem Monat.
  • Bestellen Sie eine Mulde, dann müssen Sie sich nicht um die Entsorgung kümmern. Am besten über den Muldenkonfigurator.